Die Domaine de Cala zählt zu den spannendsten Weingütern der Appellation Coteaux Varois en Provence. Das Anwesen liegt rund eine Autostunde von Cannes entfernt, außerhalb der mittelalterlichen Stadt Brignoles, eingebettet in eine eindrucksvolle, naturbelassene Landschaft im Herzen der Provence. Mit über 40 Hektar zusammenhängenden Weinbergen verkörpert das Gut den mediterranen Lebensstil in seiner authentischsten Form. Ein Teil der Reben ist fast ein halbes Jahrhundert alt, andere Parzellen wurden gezielt neu bepflanzt, um die Vielfalt, Präzision und Ausdruckskraft des Terroirs optimal zu nutzen.
Die internationale Aufmerksamkeit für Domaine de Cala begann mit Joachim Splichal, einem in Frankreich geborenen Sternekoch und einer Ikone der internationalen Gastronomieszene. Nach mehr als drei Jahrzehnten auf höchstem kulinarischem Niveau – unter anderem als Küchenchef des legendären Restaurants Patina in Los Angeles – erfüllte er sich 2015 den Traum vom eigenen Weingut in seiner Heimat Provence.
Splichal kehrte damit bewusst zu seinen provenzalischen Wurzeln zurück. Seine Ausbildung führte ihn durch renommierte Zwei- und Drei-Sterne-Restaurants an der Côte d’Azur, darunter das Chantecler im Hôtel Negresco in Nizza, L’Oasis in La Napoule und La Bonne Auberge in Antibes. Diese kulinarische Präzision und sein feines Gespür für Aromen prägten die Philosophie der Domaine de Cala nachhaltig: Weine zu erzeugen, die nicht nur schmecken, sondern kulinarisch inspirieren und begleiten.
Die Domaine de Cala wurde von Beginn an als echtes Familienprojekt geführt. Splichals Söhne Nicolas und Stéphane waren aktiv in den Betrieb eingebunden. Ergänzt wurde das Team durch einen hochkarätigen Kreis international renommierter Experten:
Diese Kombination aus kulinarischer Vision, familiärer Hingabe und önologischer Exzellenz verlieh Domaine de Cala rasch internationale Strahlkraft.
Die Weinberge liegen auf kalkhaltigen Böden mit Ton- und Sandanteilen, ideal für die typischen Rebsorten der Provence. Die Mischung aus alten Rebanlagen und gezielten Neupflanzungen sorgt für Tiefe, Komplexität und Balance.
Diese Vielfalt erlaubt ein breites stilistisches Spektrum – vom zugänglichen Provence-Rosé bis zum anspruchsvollen, lagerfähigen Rotwein.
Nachhaltige Bewirtschaftung ist fester Bestandteil der Philosophie. Begrünung, organische Düngung, schonende Bodenbearbeitung und präzise Ertragskontrolle sind selbstverständlich. Die Vinifikation erfolgt modern, aber stets mit Fokus auf Frische und Terroirtreue:
Besonders die Roséweine profitieren von dieser behutsamen, aromenschonenden Arbeitsweise.
Am 1. August 2024 wurde das Weingut von der Crépin-Lanzarotto family übernommen, deren Familienunternehmen Château la Source nun neuer Eigentümer ist. Mit der Übernahme wurde bewusst ein neuer Abschnitt eingeleitet – nicht im Produkt, sondern in Energie, Organisation und Ausrichtung.
Der kommerzielle Name des Weinguts lautet fortan Château la Source, während CALA als Weinname erhalten bleibt – nun mit neuer Bedeutung: Crépin And LAnzarotto. Die Etiketten wurden modernisiert und um das Familienlogo ergänzt, ohne die Identität der Weine zu verändern.
Das Sortiment gliedert sich künftig in zwei Linien:
Diese Neuausrichtung schafft Klarheit, Differenzierung und langfristige Perspektive.
Die Weine – weiterhin unter dem Namen CALA – stehen unverändert für die Essenz der Provence:
Sie sind kulinarisch gedacht, präzise vinifiziert und auf Genussmomente ausgerichtet – ein Erbe der Splichal-Philosophie, getragen von neuer familiärer Dynamik.
Domaine de Cala – heute Château la Source – vereint provenzalische Herkunft, internationale Spitzenkompetenz und moderne Struktur. Mit der Marke CALA bleibt die Identität der Weine erhalten, während die neue Eigentümerfamilie klare Impulse für Zukunft, Nachhaltigkeit und Profil setzt. Ein Weingut, das Provence-Lebensart, Eleganz und Qualität glaubwürdig und zeitgemäß verkörpert.
Technische Daten: Domaine de Cala
Rebfläche: 40 ha, Rebenalter: 20-50 Jahre Rebsatz: Grenache, Syrah, Cinsault, Rolle. Durchschnittliche Jahresproduktion: 240 000 Flaschen Durchschnittlicher Ertrag: 45.0 hl/ha Vinifikation und Ausbau: temperaturgeregelte Gärung und Maischung, 2-monatiger Ausbau in Inoxtanks.
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